Auf dieser Seite findest du Personenbeschreibungen der Moderator*innen, Referent*innen, Awareness-Personen und weiteren Mitwirkenden der Online-Fachtage.

REFERENT*INNEN des TIN*-Vernetzungstags am 14.03.

Yezenia Léon Mezu [Personenbeschreibung wird noch ergänzt]

Methu Thavarasa [Personenbeschreibung wird noch ergänzt]
AWARENESS-TEAM beim TIN*-Vernetzungstags am 14.03.

Fabienne Mahwane (sie/Ihr)

[weitere Person und Personenbeschreibungen werden noch ergänzt]
MODERATION der Fachtagung am 16./17.04.

Pasquale Virginie Rotter (keine Pronomen/ Pas): Interessiert an Wegen, physisch, emotional, mental und spirituell verinnerlichte Unterdrückung zu entlernen, hat Pas mehrere somatische Ansätze entwickelt, um Gruppen und Einzelne in holistischen Transformationsprozessen zu begleiten. Pas wirkt als Holistic Facilitator, Somatic Coach (#thelovinggaze), Autor_in und Healing Being und arbeitet an den Schnittstellen von Körper, Aktivismus, Trauma, Heilung und Community. Als Schwarzes, genderfluides, chronisch krankes und klassenambivalent geprägtes Wesen, praktiziert Pas eine dekolonisierende Perspektive auf Körper und Intellekt sowie die Anerkennung transgenerational vermittelter und verkörperter Wissensbestände in gewaltvollen Machtverhältnissen.

g carta (er/keine pronomen): wie erschaffen wir räume, in denen wir als menschen mit verschiedenen erfahrungen von marginalisierung zusammenkommen? wie können wir voneinander lernen, um gemeinsam die zustände zu verändern? und wie beziehen wir körper, gefühle und bewegung mit in all das ein? diese fragen beschäftigen mich. ich bewege mich zwischen aktivismus, theater, politischer bildungsarbeit und body work. dabei betrachte ich mich nicht als experte, sondern als ständig (ver)lernender. ich habe eine weißmigrantische transmaskuline queere perspektive ohne klassismus- und mit ableismuserfahrungen, lebe in ostdeutschland und bin in verschiedenen selbstorganisierten zusammenhängen aktiv.
AWARENESS-TEAM bei der Fachtagung am 16./17.04.

Djalila Boukhari (sie_ihr) positioniert sich als queere cis-Frau of Color, mit Fluchterfahrung und transgenerationaler Migrationsgeschichte. Sie lebt, arbeitet und spricht intersektional. Ihre Schwerpunkte sind Rassismuskritik, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Empowerment und Awareness. Seit mehr als 8 Jahren beschäftigt sie sich mit Awareness im Kontext Antidiskriminierung, sowohl theoretisch als auch praktisch und gründete Anfang 2022 das Awareness-Kollektiv, welches bundesweit Institutionen begleitet, berät und diese in Awareness Konzepten und Awareness Durchführung unterstützt.

Hacer Yılmaz (keine Pronomen) ist Sozialarbeiter_in und Bildungsreferent_in und positioniert sich als non-binäre, neurodiverse Person of Color. Hacer arbeitet zu diskriminierungskritischer Bildung und (Sozial-)pädagogik mit den Schwerpunkten Rassismus, sexuelle & geschlechtliche Vielfalt, kritische Heteronormativität und Intersektionalität. Im Rahmen des Awareness Kollektivs beschäftigt sich Hacer vor allem mit der Frage wie Barrieren zu Veranstaltungen und Räumen abgebaut und Zugänge so diskriminierungsarm  wie möglich gestaltet werden können.
REFERENT*INNEN der Vorträge auf der Fachtagung am 16.04.

- Vortrag 1 -

Shivā Amiri (keine Pronomen/ Uh): Shivā ist Performer*in, Moderator*in, Autor*in, Prozessbegleiter*in, Coach, Selbstverteidigungs- und Empowertmenttrainer*in.  Als queeres, nicht-binäres Trans Wesen, mit den Erfahrungen von Flucht, (anti-muslimischer-) Rassismus, Klassismus & chronischer Erkrankung, bewegt Shivā die Welt. Seit mehr als zehn Jahren befasst sich Shivā mit intersektionalen Machtmechanismen. In Form von Workshops, Beratungen, Coachings & Prozessbegleitungen bietet Shivā die Auseinandersetzung mit u.a. Themen wie embodied social justice, Rassismus, Klassismus, Flucht, Achtsamkeit, Trauer, Cis- und Heteronormativiät. Dabei arbeitet Shivā mit dem körperlichen, persönlichen, kollektiven, historischen Sein und sucht nach künstlerisch kreativen, sinnlichen, spirituellen, menschlichen Wegen, die dekoloniale Praktiken zulassen. Mit Projekten wie Re_Queering Ramadan sucht Shivā nachhaltige Strukturen für muslimische QT*I Bi_PoC und kämpft als Teil von AfghanRefugeeMovement für ein BleiberechtfürAlle.

Cuso Ehrich (keine Pronomen) leitet ein Projekt zu Ressourcen von/für Asiatische Deutsche gegen anti-asiatischen Rassismus bei Korientation e.V., ist Teil des Expert*innengremium zur Aufarbeitung der kolonialen Geschichte der Stadt Köln und hostet den Podcast "Hast du alles?", bei dem es um Ressourcen für soziale Bewegungen geht.

- Vortrag 2 -

Daria Kinga Majewski - Autorin, Moderatorin, Beraterin. Sie arbeitet seit 2020 in Sachsen-Anhalt eng mit queeren und insbesondere trans und nichtbinären Kindern und Jugendlichen zusammen. So organisierte sie u.a. gemeinsam mit dem Jugendnetzwerk Lambda Mitteldeutschland e.V. queere und tin Jugendfahrten, kooperierte bei der Etablierung eines tin Jugendraums und führte zahlreiche Beratungen mit der Zielgruppe durch. Außerdem ist sie Vorständin für Diversität am Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt.
REFERENT*INNEN der Workshops auf der Fachtagung am 16./17.04.

- Workshop 1 -

Senami Zodehougan (kein Pronomen/they_them) ist die psychologisch-pädagogische Koordination bei i-PÄD Berlin, zuständig für den Bereich intersektionale Sexualpädagogik und klinische Psycholog_in. Nebenbei begleitet Senami Gruppen, Teams und Kollektive in Form von Supervision/Mediation und gibt Workshops zu intersektionalen Auseinandersetzungen mit Machtverhältnissen.
Senami ist eine Schwarze nicht-binäre trans Person und beschäftigt sich aus dieser Perspektive viel mit den Themen Trauma, Sexualität und Heilungsprozessen.

Aisha Körner (sie/ihr) ist Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin und bietet im Rahmen von i-PÄD Berlin Workshops, Weiterbildungen und Prozessbegleitung zu den Themen intersektionale Pädagogik und Sexualpädagogik für unterschiedliche Zielgruppen an. Aisha versteht sich selbst als PoC gelesene Schwarze bisexuelle cis Frau und beschäftigt sich unter anderem aus dieser Perspektive mit intersektionaler und machtkritischer sexueller Bildung.

- Workshop 2 -

Caroline Wolff (sie/ihr) ist Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin. 

Alina Bongk (sie/ihr) hat einen Master in Gender Studies und ist Sexualpädagogin. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen leiten sie seit 5 Jahren den Hella- Klub und haben unter anderem ein wöchentlich stattfindendes Projekt zu queerer sexueller Bildung und das Queer-Café entwickelt. Sie sind beide queere weiße cis Frauen.

- Workshop 3 -

Lio Riske (keine Pronomen/they_them) hat Soziale Arbeit studiert und bringt, insbesondere im Feld der stationären Hilfen, Erfahrung mit. Queerfeministe Arbeit war Lio dabei immer ein Anliegen. Im Zuge der Tätigkeit bei Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland ist Lio aktuell hauptsächlich in der Bildung zu geschlechtlicher Vielfalt in den Bereichen Gesundheit und Pädagogik tätig und bietet u.a. Workshops zu Trans, Inter und Non-Binarität für medizinische, therapeutische oder pädagogische Fachkräfte an. Nebenbei schreibt Lio eine Masterarbeit in Angewandter Sexualwissenschaft zum Thema Sexuelle Bildung für non-binäre Erwachsene. Lio spricht aus einer weißen, trans, non-binären, abled Perspektive und beschäftigt sich aus dieser viel mit Machtverhältnissen und Intersektionalität in Gesellschaft.

Sandy Arnold (dey/sie) war seit Beginns des Bundesprojektes „Geschlechtliche Vielfalt (er)leben“ 2020 an dem Aufbau der Geschäftsstelle in Erfurt und als Bildungsreferent:in bei Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V. tätig. Dey ist aktuell hauptsächlich in der Fachkräfteweiterbildung von Beratungspersonen und Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendhilfe aktiv. Als ehemaliger Pastor ist dey darüber hinaus im Bereich der Queersensiblilisierung von kirchlichen Einrichtungen und Fachpersonen als selbstständige:r Referent:in deutschlandweit unterwegs.

christin richter (sie / keine pronomen) ist bildungsreferent*in bei trans-inter-aktiv in mitteldeutschland (tiam e.v.) und aktivist*in. christin hat geschichte und gender studies studiert und war teilnehmende der humboldt law clinic grund- und menschenrechte, hat freiberuflich kreative sozio-politische bildungsprojekte mit kids und lehrkräften gemacht und war fellow bei teach first deutschland. in ihrer arbeit sind ihr ein zugewandt fragender, intersektionaler, queerfeministischer, rassismus-, klassismus- und machtkritischer zugang wichtig. christin spricht aus einer weißen, non-binär und lesbischen perspektive.

- Workshop 4 -

akiko rive (genderneutrale Pronomen): akikos Schwerpunkte liegen bei den Themen Rassismuskritik, Machtkritik & Embodied Social Justice, die in der politischen Bildung, Vernetzungs- und Beratungsarbeit, Begleitung von Jugendlichen, sowie in politischen Selbstorganisierungen Form annehmen. akiko bewegen (paradoxe) Gleichzeitigkeiten, was die Welt mit unseren Körpern macht und das Entgegentreten gegen das unterdrückerische Teile-und-Herrsche Prinzip.

Cuso Ehrich (keine Pronomen) leitet ein Projekt zu Ressourcen von/für Asiatische Deutsche gegen anti-asiatischen Rassismus bei Korientation e.V., ist Teil des Expert*innengremium zur Aufarbeitung der kolonialen Geschichte der Stadt Köln und hostet den Podcast "Hast du alles?", bei dem es um Ressourcen für soziale Bewegungen geht.

- Workshop 5 -

Mine Pleasure Bouvar [sie*/they] studierte irgendwas mit Kulturwissenschaften an der Universotät Hildesheim. Nach mehreren Jahren im Bereich der Gesundheits- und Peerberatung in einem queeren Zentrum arbeitet sie* heute ist sie*mittlerweile Vollzeit als freie politische Bildner*in zu den Schwerpunkten trans*Feindlichkeit, trans*Misogynie und Faschismustheorien. Als queer-kommunistische Aktivist*in graswurzelt they sich durch soziale Medien und analoge Netzwerke, um das Cistem zu unterwandern.

Nesrîn Kaya [kein Pronomen] ist eine behinderte kurdische Person und lebt in Deutschland. Nesrîn beschäftigt sich mit Rassismus, insbesondere Antimuslimischen Rassismus und spricht offen über eigene Erfahrungen. Nesrîn hat im Bachelor Soziale Arbeit studiert und befindet sich aktuell im Masterstudium. Nesrîn schreibt und hält Vorträge zu intersektional verwobenen Unterdrückungsverhältnissen.

- Workshop 6 -

Shivā Amiri (keine Pronomen/ Uh): Shivā ist Performer*in, Moderator*in, Autor*in, Prozessbegleiter*in, Coach, Selbstverteidigungs- und Empowertmenttrainer*in.  Als queeres, nicht-binäres Trans Wesen, mit den Erfahrungen von Flucht, (anti-muslimischer-) Rassismus, Klassismus & chronischer Erkrankung, bewegt Shivā die Welt. Seit mehr als zehn Jahren befasst sich Shivā mit intersektionalen Machtmechanismen. In Form von Workshops, Beratungen, Coachings & Prozessbegleitungen bietet Shivā die Auseinandersetzung mit u.a. Themen wie embodied social justice, Rassismus, Klassismus, Flucht, Achtsamkeit, Trauer, Cis- und Heteronormativiät. Dabei arbeitet Shivā mit dem körperlichen, persönlichen, kollektiven, historischen Sein und sucht nach künstlerisch kreativen, sinnlichen, spirituellen, menschlichen Wegen, die dekoloniale Praktiken zulassen. Mit Projekten wie Re_Queering Ramadan sucht Shivā nachhaltige Strukturen für muslimische QT*I Bi_PoC und kämpft als Teil von AfghanRefugeeMovement für ein BleiberechtfürAlle.
GESPRÄCHSPARTNER*INNEN des Sofagespräches auf der Fachtagung am 17.04.

Tuğba Tanyılmaz ist seit 23 Jahren Erzieherin und war in den verschiedensten pädagogischen Einrichtungen tätig. Tuğba ist aktuell die Geschäftsführerin vom Migrationsrat Berlin e.V. Im Jahr 2011 war sie die Mitbegründerin der Initiative intersektionle Pädagogik (i-PÄD), bei der sie bis heute, in der Projektleitung ist. Ihre Schwerpunkte sind intersektionale Pädagogik, machtkritische Erziehung, rassismuskritische Bildung und Erziehung, Queerfeindlichkeit, Empowerment, Krisenintervention und Konfliktmanagement. Als selbständige Bildungsreferentin und Mediatorin bietet sie (Edutainment-) Vorträge, Workshops, Prozessbegleitungen, Beratungen, Coachings, Organisationsentwicklung und Lehrveranstaltungen an.

Dette Ratz (kein Pronomen / dette) ist seit neun Jahren im Themenfeld geschlechtliche & sexuelle Vielfalt auf vermittelnder, aktivistischer und wissenschaftlicher Ebene engagiert. Dettes inhaltlicher Fokus liegt auf Trans*, Nicht-binarität und Intergeschlechtlichkeit, dabei bemüht sich Dette um macht- und herrschaftskritische sowie intersektionale Zugänge zu den Themenfeldern. Dette spricht aus einer weißen Perspektive, ist agender und im neurodiversen Spektrum verortet und hat eine Aufstiegsbiografie in Bezug auf Bildung. Nach Ausflügen in die Forschung und Jungenarbeit arbeitet Dette aktuell als Bildungsreferent*in in dem Projekt Fachstelle TIN* Sachsen, das sich mit der SGB VIII Reform und den Bedarfen von jungen tin* Menschen an die Kinder- und Jugendhilfe befasst.

Johanna Schmitz (sie/ihr): Ich bin Johanna, 39 Jahre, meine Pronomen sind sie/ihr, ich positioniere mich als weiß, cis-weiblich und akademisiert. Ich arbeite seit 2009 im „M*treff | Raum für junge Frauen und Queers“ in der Alten Feuerwache Köln, einem selbstverwalteten Soziokulturellen Zentrum. Der M*treff ist ein Treff, der 1991 in der Gründungswelle feministischer Mädchenarbeit entstanden ist. Seit 2010 versuchen wir den Raum trans*inklusiv(er) zu gestalten. Dazu habe ich auch im Rahmen eines Dissertationsprojekt geforscht, allerdings meine Arbeit nicht abgeschlossen (vielleicht wenn ich mal in Rente bin :) ). Schwerpunkte in meinem Arbeitsalltag sind vor allem Beratung, Projektkonzeption, Mittel-Akquise und Öffentlichkeitsarbeit.

MODERATION des Sofagespräches auf der Fachtagung am 17.04.

Béla Krell (they/keine Pronomen): Nach 10 Jahren hauptamtlichen Engagements in der feministischen Mädchen_arbeit und Mädchen*politik engagiert sich Béla Krell aktuell in der communitybasierten Trans*Beratung und begleitet (feministische) Organisationen und Zusammenhänge bei Sensibilisierungs- und Öffnungsprozessen im Themenfeld Geschlechtliche Vielfalt, darunter auch den Online-Arbeitskreis Trans*inklusive Mädchen*arbeit bei TRANS* - JA UND?! They verortet sich nicht-binär trans* und queer, spricht aus endogeschlechtlicher und weißer rassismuskritischer Perspektive und ist über Klassismus privilegiert aufgewachsen.

Die Fachtage werden veranstaltet von TRANS* – JA UND?!, dem Jugendprojekt vom Bundesverband Trans* in Kooperation mit dem Projekt ‚TIN* – Fachstelle für trans*, inter* und nicht-binäre junge Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe Sachsens‘, der LAG Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen, der LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg und der LAG M*A NRW.

Zum Orga-Team gehören: Yan Zirke (TRANS* – JA UND?!/ Bundesverband Trans*), Béla Krell (TRANS* – JA UND?!/ Bundesverband Trans*), Sanata Nacro (LAG M*A NRW, Teil des Orga-Teams bis Ende 2023), Kieu Nguyen (LAG M*A NRW, Teil des Orga-Teams seit Ende 2023), Ulrike Sammet (LAG Mädchen*politik Baden-Württemberg), Dette Ratz (‚TIN* – Fachstelle für trans*, inter* und nicht-binäre junge Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe Sachsens‘) und Aileen Kampfmann (LAG Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen).

Weiterleitungen zu den anderen Infoseiten:
> Allgemeine Infos und Hintergrund der Fachtage
> Übersicht über das Programm der Fachtage
> Übersicht aller Workshops mit ausführlichen Beschreibungen