Unsere Kreativ- und Medienworkshops sind für junge Menschen, die sich nicht oder nicht nur mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt (oder sogar noch früher) zugewiesen wurde. Menschen zwischen 14 und 26, die wissen, was sie wollen, oder nur, was sie nicht wollen, wenn es um Geschlechter geht. Die Nagellack lieben oder nie an ihre Finger lassen würden. Die ihren Namen ändern oder auch nicht. In den Medienworkshops von TRANS* – JA UND?! entwickelst du mit ihnen zusammen einen Trickfilm, einen Text oder eine Performance.

Spoken Word

Stell deinen Text auf die Bühne und dann guck, was passiert! Spoken Word ist eine Verschmelzung von Schreiben und Performen, wie z. B. beim Poetry Slam. Der Text wird mündlich vorgetragen und wirkt dadurch sehr persönlich, behält aber auch etwas Leichtigkeit. Eine tolle Form, um Themen rüberzubringen, die dir am Herzen liegen. Vorkenntnisse brauchst du nicht, Rechtschreibung ist egal und du kannst das hier einfach mal ausprobieren.

Der Spoken-Word-Workshop startet mit kreativen Übungen rund ums Schreiben. Wir locken den Spaßfaktor raus, schicken Schreibhemmungen vor die Tür und finden heraus, wo es langgeht: Welche Geschichte soll es sein, wo fange ich am besten an, ist die überhaupt wichtig genug und traue ich mich das? Bei solchen Fragen unterstützen dich die anderen Teilnehmer*innen und die Kursleiter*innen Katinka und Kai.

Nach dem Schreiben kommt das Performen und deshalb steht am zweiten Tag die Bühnenpräsenz auf dem Plan. Da gibt es Übungen zur Stimme, zu Körperhaltung und Übertreibungen und oft jede Menge Gelächter. Anschließend trägt jede*r vor der Gruppe ihren*seinen Text vor und wir machen davon eine Film- oder Tonaufnahme. Ob die veröffentlicht werden soll, entscheidest du hinterher. Bring einen Stick mit, damit du dein Werk auch mitnehmen kannst.

Comic

In diesem Workshop werden persönliches Storytelling und Comics
zusammengebracht, um autobiographisches Schreiben bildhaft zu machen.
Persönliche Geschichten und Comics sind nämlich wie füreinander geschaffen. Von Howard Cruse über Alison Bechdel über Ariel Schrag über Sophie Labelle sind LSBTIQ-Menschen schon längst dabei, ihre Lebenserfahrungen im Form von Comics Form und Farbe zu verleihen. Jetzt bist du dran!

Die Geschichten, die du über dein Leben, deine Gefühle, Gedanken, Träume, Ängste, Hoffnungen, usw. erzählen möchtest kannst du mit einfachen Mitteln auf’s Papier bringen. In diesem Workshop werden wir durch Schreib- und Zeichenübungen verschiedene Erzählformen ausprobieren, queere Comicbeispiele anschauen und den Prozess des Entstehens eines Comics von der Idee zum „Drehbuch“ über Thumbnails bis zum Inking und Endprodukt erkunden.

Dadurch kannst du deine Ideen spielerisch in Bild und Wort verwandeln
und entweder allein oder in einer kleinen Gruppe eine Geschichte
entwickeln, die am Ende des Workshops (mit deinem Einverständnis natürlich!) auf unserer Webseite veröffentlicht wird.

Egal ob du schon deine eigenen Comics zeichnest oder gar keine Erfahrung
damit hast, ob du „nur“ Strichfiguren malen kannst oder schon
photorealistische Porträts, ob du Manga-Fan oder Superheld*in-Fan oder
Indie-Comic-Nerd bist, bist du hier willkommen.

Wenn du willst, bring deine Lieblingscomics und dein eigenes Zeichenmaterial mit. Bleistifte, Buntstifte, Faserstifte, Radiergummis und Papier werden zur Verfügung gestellt.